Zürcher Börsenticker 12.03.19

Guten Tag!

Der Zürcher Börsenticker vom 12. März 2019 steht für Sie online bereit.

Die Märkte starren heute nach London wie das berühmte Kaninchen und die Schlange. Obwohl bereits allen Beteiligten klar ist, dass heute keine grossen Avancen in der Frage des Brexit erfolgen werden, kommen die Börsen derzeit nicht vom Fleck. Das hat auch Vorteile: Die überkaufte Marktlage kann sich auch in einer latenten Seitwärtsbewegung bestens abbauen lassen. Es wäre die Grundvorrausetzung für eine Antwort auf die Frage wie es anschliessend weitergeht. 

Die Hauptthemen von heute sind:

  • Alles wartet auf London.
  • Licht und Schatten in Übersee.
  • Im Fokus: BOEING und NVIDIA.
  • FMC: Wenig inspirierend.
  • KLÖCKNER wird interessant.

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Der BörsenTicker 12.03.19

Zürcher Börsenticker 11.03.19

Guten Tag!

Der Zürcher Börsenticker vom 11. März 2019 steht für Sie online bereit.

Wie geht es weiter beim Brexit? Diese Frage beschäftigt heute augenscheinlich die Börsianer am meisten, steht doch morgen die - wieder mal - entscheidende Abstimmung im britischen Parlament zum vorliegenden Ausstiegsvertrag auf dem Programm. Der Möglichkeit, dass die Parlamentarier dabei für die Vorlage von Premierministerin May stimmen, werden dabei eher geringe Chancen eingeräumt. Die spannende Frage bleibt also, was bei einer Ablehnung passiert. Gibt es das zumindest offiziell am meisten gefürchtete Szenario eines ungeregelten Brexit oder verschieben die Briten den Ausstieg um einige Wochen oder Monate oder gibt es womöglich sogar ein zweites Referendum? All das scheint derzeit als Option im Topf zu liegen und das macht die Anleger verständlicherweise nervös.

Die Hauptthemen von heute sind:

  • Brexit: Morgen ist Tag der Entscheidung - wieder einmal.
  • WIRECARD: Wird es jetzt ernst?
  • LEG IMMOBILIEN: Dividendenperle?
  • BOEING: Was vom Kurssturz zu halten ist.

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Der BörsenTicker 11.03.19

Voestalpine erfindet sich neu

Die Aktie des österreichischen Stahlunternehmens wird eine der spannendsten europäischen Turnaround-Wetten des Jahres werden! VOESTALPINE ist ein altes Stahlunternehmen ohne Kohle- und Erzbasis, gegründet im Zweiten Weltkrieg.Daraus machte der ungewöhnlich kreative Chef Wolfgang Eder einen breit ausgebauten Technikkonzern. Er war im Vorjahr auch der einzige Stahlmanager Europas, der es wagte, ein neues Stahlwerk in der Steiermark aufzubauen. 

Die Ursachen für die Achterbahnfahrt der Aktie sind bekannt. Bei der letzten Gewinnwarnung kündigte der Konzern eine Ergebnisverschlechterung von 230 Mio. Euro an. Dafür waren drei Gründe verantwortlich: das Kartellverfahren in Deutschland, Probleme im US-Werk Cartersville (Georgia) und die Verschlechterung der Konjunktur.Doch Eder wäre nicht Eder, wenn er in der Krise keine Chance sehen würde...

VOLKSWAGEN erfindet sich endlich neu!

Der Automobilsalon in Genf hat es diesmal wirklich in sich. Statt reihenweise spritfressende PS-Bolide zu präsentieren, zeigen sich insbesondere die deutschen Hersteller offen für ein völlig neues Denken.

Die Industrie verändert sich und zwar massiv und einer Geschwindigkeit, die noch vor einem Jahr undenkbar gewesen wäre. Es geht um einen Aufbruch in eine neue Ära, geprägt von Kooperationen neuer Art, und Konkurrenten von einst arbeiten Hand in Hand an neuen Geschäftsmodellen, wo Zulieferer mit Tech-Konzernen kooperieren und direkt oder über Kreuz miteinander durch Start-ups kollaborieren.

Die Motivation dafür ist klar: Nach dem Fiasko um den Dieselbetrug und den damit nicht enden wollenden Aufklärungen über die Vergangenheit geht es um nichts anderes als um das Überleben in der Zukunft. Denn mittlerweile ist auch den Deutschen klar geworden, dass die deutsche Vorzeigeindustrie nicht gottgegeben auf ewig Bestand hat...

Steinhoff International: Wo kommt noch Geld her?

Beim südafrikanischen Möbelhändler mit deutschen Wurzeln Steinhoff International könnte die Bilanzaffäre nun in ihre finale Etappe gehen. Denn spätestens im April will der Konzern den Prüfbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers zu den Geschäftsjahren 2017-2018 veröffentlichen. Die Wirtschaftsprüfer sollen nach Auskunft von Steinhoff derzeit an den letzten Details arbeiten und wahrscheinlich in zwei Wochen ihr Ergebnis dem Unternehmen vorlegen. 

Firmenchef Louis du Preez hatte angekündigt, möglichst zügig diesen Bericht auch dem Markt zugänglich zu machen. Damit könnte dann der Schlusspunkt unter die Affäre gesetzt werden. Der Konzern wäre 2017/18 fast zusammengebrochen, nachdem bekannt wurde, dass man die eigenen Vermögenspositionen künstlich nach oben getrieben hatte. So wurden beispielsweise Markenrechte zu hoch bewertet, zu hohe Preisaufschläge bei Firmenkäufen bilanziert und Immobilien hin und her geschoben...